Erbengemeinschaft: So vermeiden Berater böses Blut

Erben mehrere Angehörige gemeinsam Vermögen, brechen oft alte Feindseligkeiten auf, aus denen wiederum langwierige Streitereien um den Nachlass entstehen können. Schlimmstenfalls kosten die dann auch noch viel Geld. Doch das muss nicht sein.

Das kommt in den besten Familien vor: Ein Vater, eine Mutter oder ein anderer lieber Verwandter verstirbt und hinterlässt sein Vermögen mehreren Angehörigen gemeinsam. In diesem Fall bilden die Miterben nach Paragraf 2032 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) eine Erbengemeinschaft. Dazu kommt es häufig, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten die Erbfolge nicht klar geregelt hatte. 

Die Auswirkungen könnten gravierender kaum sein. Der Grund: Die Miterben verwalten den Nachlass zusammen und können nur gemeinsam darüber verfügen. Sie müssen sich auch einstimmig darauf verständigen, in welcher Art und Weise das Vermögen verteilt und wann die Erbengemeinschaft aufgelöst werden soll. Da sich die Nachkommen des Verstorbenen aber selten aus freien Stücken zusammenschließen, sondern per Gesetz eine Art Zwangsgemeinschaft bilden, ist Streit häufig programmiert. 

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