Nießbrauch und Gemeinnützigkeit: Strategien zur Steueroptimierung und Vermögensübertragung
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Nießbrauch und Gemeinnützigkeit: Strategien zur Steueroptimierung und Vermögensübertragung

Ein Unternehmer überträgt sein Depotvermögen an eine gemeinnützige Stiftung und behält sich den Ertragsnießbrauch vor. Dadurch bleiben die Erträge steuerfrei und der Lebensstandard erhalten. Die Stiftung profitiert nach seinem Tod von der Vermögenssubstanz, wodurch die Krebsforschung unterstützt wird. Eine optimale steuerliche und gemeinnützige Lösung.

Freibeträge bei der Übertragung von Vermögen auf eine Familienstiftung
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Freibeträge bei der Übertragung von Vermögen auf eine Familienstiftung

Der BFH bestätigte, dass bei der Übertragung von Vermögen auf eine Familienstiftung entfernte Nachkommen, wie Urenkel, als „entferntest Berechtigte“ gelten. Dies ermöglicht höhere steuerliche Freibeträge. Entscheidend ist die Stiftungssatzung, die den Kreis der Begünstigten definiert und somit steuerliche Vorteile beeinflusst.

Der Erbstreit um Rudi Assauer: Ein komplexer Fall von Testierfähigkeit und Testamentstreit

Der Erbstreit um Rudi Assauer: Ein komplexer Fall von Testierfähigkeit und Testamentstreit

Der Erbstreit um Rudi Assauers Testament führte zu seiner Ungültigkeitserklärung, da er aufgrund seiner Alzheimer-Erkrankung als testierunfähig galt. Die Gerichte entschieden, dass seine Töchter Bettina Michel und Katy Assauer gleichberechtigt erben. Ermittlungen wegen Untreue gegen Bettina Michel und weitere Personen laufen【6†source】.

Schenkungssteuerpflicht trotz Wegzug aus Deutschland?
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Schenkungssteuerpflicht trotz Wegzug aus Deutschland?

Auch nach dem Wegzug aus Deutschland kann die Schenkungssteuerpflicht bestehen. Deutsche Staatsangehörige bleiben bis zu fünf Jahre nach Wohnsitzverlegung steuerpflichtig. Dabei unterliegt ihr gesamtes Vermögen der deutschen Steuer, nicht nur das Inlandsvermögen. Eine gründliche Planung und Beratung ist daher unerlässlich.

Der Fiskus als Erbe

Der Fiskus als Erbe

Die Fiskuserbschaft tritt ein, wenn der Staat erbt, weil keine Erben vorhanden sind. Finanz- und Nachfolgeplaner müssen die rechtlichen, steuerlichen und administrativen Herausforderungen dieses Prozesses meistern, um Vermögenswerte zu verwalten und Schulden zu begleichen. Eine proaktive Nachfolgeplanung ist essenziell, um ungewollte Fiskuserbschaften zu vermeiden.

Erbrecht in Frankreich

Erbrecht in Frankreich

Das französische Erbrecht unterscheidet sich vom deutschen, besonders bei der Erbfolge, Pflichtteilen und Nachlassabwicklung. Notare sind für die Nachlassabwicklung zuständig. Erbschaftssteuerfreibeträge und Steuersätze variieren je nach Verwandtschaftsgrad. Eine frühzeitige Planung und lebzeitige Schenkungen helfen, die Steuerlast zu minimieren.

Streit um Pflichtteilsergänzungsansprüche bei „unentgeltlichem“ Zuwendungsnießbrauch

Streit um Pflichtteilsergänzungsansprüche bei „unentgeltlichem“ Zuwendungsnießbrauch

Das OLG Saarbrücken entschied, dass ein aufschiebend bedingter Nießbrauch keine unentgeltliche Schenkung darstellt, wenn der Erblasser dafür ein ausreichendes Äquivalent erhält. Trotz der Vertragsformulierung war keine Schenkung an den Erben beabsichtigt, wodurch keine Pflichtteilsergänzungsansprüche entstehen【3†source】.

Die Familienstiftung als Königsweg?
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Die Familienstiftung als Königsweg?

Familienstiftungen bieten Planungssicherheit und steuerliche Vorteile, indem sie Vermögenswerte langfristig sichern. Sie unterliegen jedoch der Erbschaft- und Erbersatzsteuer. Die Wahl der Destinatäre und die Gestaltung der Stiftungssatzung sind entscheidend für Steuerklasse und Freibeträge, um die steuerliche Belastung zu optimieren.

Der „Voraus des Ehegatten“ im deutschen Erbrecht: Was überlebende Ehepartner wissen sollten

Der „Voraus des Ehegatten“ im deutschen Erbrecht: Was überlebende Ehepartner wissen sollten

Der “Voraus des Ehegatten” im deutschen Erbrecht gewährt dem überlebenden Ehepartner bestimmte Haushaltsgegenstände und Hochzeitsgeschenke, wenn er neben Verwandten als gesetzlicher Erbe berufen wird. Dieser Anspruch gilt unabhängig vom Güterstand, ist nicht auf nichteheliche Lebensgemeinschaften übertragbar und vererblich.