• Über WordPress
    • WordPress.org
    • Dokumentation (engl.)
    • Learn WordPress
    • Support
    • Feedback
  • Anmelden
  • Registrieren
  • IFFUN – Informationen für Finanz- und Nachfolgeplanung
  •   Login
Jetzt registrieren
IFFUN UG | Informationen für Finanz- und Nachfolgeplanung histudy
  • Leistungen
    • Web-Seminare
    • IDD-Weiterbildung
    • IFFUN-Akademie
    • Wissensforen
  • Aktuelle Termine
    • Archiv
  • Blog
  • Häufige Fragen
  • Kontakt
  • Login
  • Professional
  • Professional Plus
  • StrategieKompass
  • Wissensforum Heilberufe
  • Wissensforum Heilberufe Kompakt
IFFUN UG | Informationen für Finanz- und Nachfolgeplanung histudy
  • IFFUN – Informationen für Finanz- und Nachfolgeplanung
  • Leistungen
    • Alle Leistungen
    • Web-Seminare
    • IDD-Weiterbildung
    • Wissensforen
      • Alle Wissensforen
      • Wissensforum Heilberufe
      • Wissensforum Kommunikation
    • IFFUN-Akademie
  • Termine
    • Aktuelle Termine
    • Archiv
  • Blog
  • Häufige Fragen
  • Kontakt
Jetzt registrieren
Jetzt registrieren
blog banner background shape images
  • Henning Krischke
  • 14. Februar 2026

IFFUN Wochenendlektüre KW 7/2026

  • 7 Min. Lesezeit
  • Beraterwissen,IFFUN
Wochenendlektüre
IFFUN Wochenendlektüre KW 7/2026

Diese Woche im Fokus:

  • J.P. Morgan Family Office Report 2026: 333 Single Family Offices weltweit – Allokationsstrategien, KI-Ambitionen und Governance-Lücken
  • Erbschaftsteuer-Reform: SPD-Modell „FairErben” verschärft Debatte – Betriebsvermögen unter Druck, Verfassungsgericht prüft erneut
  • Sozialabgaben-Schock: 87% der Familienunternehmen erwarten 2026 höhere Beiträge – Standortdebatte eskaliert
  • Märkte: Asien-Rally (+6% Nikkei), US-Inflationsdaten steuern Zinserwartungen, dichte Earnings-Saison in Europa

Relevanz-Tags: [Nachfolgeplaner] [Family Office] [CFP®] [Unternehmerfamilien]

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren
Weitere Informationen
Office · Erbschaftsteuer-Zeitbombe_und_das_KI-Paradox

⚖️ Steuer & Recht

Erbschaftsteuer-Reform: Die Privilegien für Betriebsvermögen wackeln massiv

Kurzsummary:Die Erbschaftsteuer-Debatte erreicht eine neue Eskalationsstufe. Das Bundesverfassungsgericht prüft erneut die Verschonungsregeln für Betriebsvermögen, während die SPD mit ihrem Konzept „FairErben” eine drastische Einschränkung der Privilegien fordert. Kernpunkt: Unternehmensfreibetrag von nur 5 Mio. Euro, Abschaffung vieler Sonderregelungen, höhere Belastung großer Vermögen. Parallel dazu liegen Reformmodelle von DIW (Lebensfreibetrag statt wiederkehrender Freibeträge) und ifo (Einheitssteuersatz 5–10%, kaum Ausnahmen) auf dem Tisch. Selbst konservative Institute wie die LBBW sprechen von einer „unausweichlichen” Reform aufgrund verfassungsrechtlicher Zwänge.

Beratungsrelevanz:

  • ✓ Unternehmensnachfolge neu denken: Bisherige Verschonungsstrategien (§ 13a/b ErbStG) könnten ab 2027/28 obsolet werden
  • ✓ Liquiditätsplanung: 5-Mio.-Freibetrag bedeutet für mittelständische Betriebe ab 10–15 Mio. Unternehmenswert erhebliche Steuerlasten
  • ✓ Holdingstrukturen überprüfen: Verwaltungsvermögen wird voraussichtlich strenger definiert – bisherige Gestaltungen auf dem Prüfstand
  • ✓ Timing-Frage: Mandanten mit geplanter Übergabe 2026/27 sollten Vorverlagerung oder Absicherungsszenarien prüfen
  • ✓ Stiftungsmodelle gewinnen: Bei Wegfall der Betriebsvermögens-Privilegien werden Familienstiftungen und Nießbrauchsmodelle attraktiver

Gesprächsleitfaden:

Einstieg:„Haben Sie die aktuelle Debatte zur Erbschaftsteuer verfolgt? Das Bundesverfassungsgericht prüft erneut die Privilegien für Betriebsvermögen – und die SPD hat ein Reformmodell vorgelegt, das die Verschonungsregeln massiv einschränken würde.”

Relevanzfrage:„Wie ist Ihre Nachfolgeplanung aktuell strukturiert? Nutzen Sie die Verschonungsregeln nach § 13a/b ErbStG – und haben Sie einen Plan B, falls diese in den nächsten 12–24 Monaten wegfallen oder deutlich verschärft werden?”

Handlung:„Lassen Sie uns drei Szenarien durchrechnen: Status quo, SPD-Modell mit 5-Mio.-Freibetrag und DIW-Lebensfreibetrag. Dann sehen wir, welche Strukturanpassungen jetzt sinnvoll sind – von Holdingoptimierung über Stiftungslösungen bis hin zu gestaffelten Übertragungen.”

Handlungsdringlichkeit: 🔴 Hoch – Verfassungsgerichts-Entscheidung und Wahlkampf 2025 machen Reform wahrscheinlich; Mandanten mit Übergabe 2026/27 sollten jetzt Szenarien prüfen

💼 Nachfolge & Vermögensstruktur

J.P. Morgan Family Office Report 2026: Was 333 Single Family Offices über Allokation, KI und Governance verraten

Kurzsummary:Der neue Global Family Office Report von J.P. Morgan (333 Teilnehmer, 30 Länder, Ø 1,6 Mrd. USD Nettovermögen) liefert eine Bestandsaufnahme der weltweiten Family-Office-Landschaft. Fünf Kernbefunde: (1) KI-Ambition ohne Exposure: 65% wollen in KI investieren, aber über 50% haben null Allokation in Growth Equity/VC – und 79% null in Infrastruktur (dem physischen Backbone von KI). (2) Inflation treibt Alternatives: Offices, die Inflation als Top-Risiko sehen, allokieren ~60% in Alternatives (vs. 40% Durchschnitt), v.a. Hedge Funds und Real Estate. (3) Geopolitik-Angst, aber keine Hedges: 72% haben null Gold, 89% null Krypto. (4) Governance-Dividende: Unternehmerfamilien mit Operating Business haben 2x so oft interne Konflikte als Top-Risiko – aber auch deutlich stärkere Governance-Strukturen. (5) Talentkosten explodieren: Ø 6,6 Mio. USD Jahresbetriebskosten für ein 1-Mrd.+-Family Office.

Beratungsrelevanz:

  • ✓ Portfolio-Benchmark: Durchschnittlich 75% in Public Equities + Alternatives, davon 37% planen PE-Erhöhung in 12–18 Monaten
  • ✓ KI-Exposure-Gap: Mandanten, die „KI-Chance” sagen, aber kein VC/Growth Equity haben, verpassen strukturell die Innovatoren
  • ✓ Infrastruktur übersehen: 79% null Allokation – dabei ist Infrastruktur der physische Enabler von KI (Rechenzentren, Energie, Konnektivität)
  • ✓ Governance = Familienkitt: 41% der Business-Owner nennen interne Konflikte als Top-3-Risiko (vs. 20% ohne Business) – Governance ist kein „Nice-to-have”, sondern Risikomanagement
  • ✓ Cash-Position: 31% halten 10%+ in Cash – gleichzeitig ist Cash die meistgenannte Reduktions-Kategorie (Zeichen von Vorsicht oder Umschichtung?)

Gesprächsleitfaden:

Einstieg:„J.P. Morgan hat gerade 333 Family Offices weltweit befragt – durchschnittlich 1,6 Milliarden Nettovermögen. Ein Befund springt ins Auge: Zwei Drittel wollen in KI investieren, aber über die Hälfte hat null Exposure in den Venture- und Growth-Segmenten, wo KI-Innovation stattfindet.”

Relevanzfrage:„Wie ist Ihre aktuelle Allokation in Private Markets strukturiert? Haben Sie gezieltes Exposure in Growth Equity oder Venture Capital – oder läuft KI bei Ihnen eher über Public Tech-Aktien?”

Handlung:„Lassen Sie uns Ihre Alternatives-Allokation durchgehen: PE, VC, Infrastruktur, Real Estate. Der Report zeigt, dass die erfolgreichsten Offices ihre Private-Investments aktiv kuratieren – nicht nur über Dachfonds, sondern mit direktem Co-Investment und thematischen Mandaten. Wir sollten prüfen, ob Ihre Struktur zu Ihren strategischen Prioritäten passt.”

Handlungsdringlichkeit: 🟡 Mittel – Keine akute Deadline, aber strategische Lücken (KI, Infrastruktur, Governance) sollten in Q1/Q2 2026 adressiert werden

🎯 Praxis & Beratung

Sozialabgaben-Schock: 87% der Familienunternehmen erwarten 2026 höhere Beiträge

Kurzsummary:Erstmals nennen Familienunternehmen steigende Sozialabgaben als größte Sorge – noch vor Bürokratie und Fachkräftemangel. Laut Umfrage des Verbands „Die Familienunternehmer” rechnen 87% mit höheren Sozialversicherungsbeiträgen 2026, was Lohnnebenkosten und Wettbewerbsfähigkeit belastet. Die Unternehmer fordern Strukturreformen der Bundesregierung, um den Anstieg zu bremsen. Hintergrund: demografischer Wandel, steigende Gesundheits- und Pflegekosten, politischer Druck auf Rentenkasse.

Beratungsrelevanz:

  • ✓ Liquiditätsplanung: Höhere Lohnnebenkosten = weniger Spielraum für Investitionen, Dividenden, Familienentnahmen
  • ✓ Personalstrategie: Unternehmen prüfen Outsourcing, Teilzeit-Modelle, Freelancer-Einsatz, um fixe Sozialabgaben zu reduzieren
  • ✓ Standortfrage: Für international agierende Unternehmerfamilien wird Verlagerung von Funktionen ins Ausland attraktiver
  • ✓ Nachfolgeplanung: Steigende Betriebskosten senken Unternehmenswert und Ertragskraft – Auswirkung auf Bewertung bei Übergabe/Verkauf
  • ✓ Gehaltsstruktur-Optimierung: Mandanten sollten steueroptimierte Vergütungsmodelle prüfen (betriebliche Altersvorsorge, Sachbezüge, Dienstwagen)

Gesprächsleitfaden:

Einstieg:„Die Familienunternehmer haben eine bemerkenswerte Umfrage veröffentlicht: 87% erwarten 2026 höhere Sozialabgaben – erstmals ist das die Sorge Nummer eins, noch vor Bürokratie.”

Relevanzfrage:„Wie stark würde ein Anstieg der Sozialversicherungsbeiträge um 1–2 Prozentpunkte Ihre Personalkosten und Liquidität belasten? Haben Sie das in Ihrer Mehrjahresplanung schon eingepreist?”

Handlung:„Lassen Sie uns zwei Dinge parallel angehen: Erstens, eine Szenariorechnung für Ihre Personalkostenentwicklung 2026–2028. Zweitens, eine Überprüfung Ihrer Gehaltsstruktur – oft lassen sich durch intelligente Vergütungsmodelle mehrere Zehntausend Euro pro Jahr einsparen, ohne dass Mitarbeiter netto schlechter stehen.”

Handlungsdringlichkeit: 🟡 Mittel – Planung für 2026 läuft, aber Anpassungen (Personal, Vergütung, Liquidität) sollten in Q1 finalisiert werden

📈 Markt & Makro

Asien-Rally, US-Inflationsdaten und europäische Earnings: Was die Märkte in KW 7 bewegt

Kurzsummary:Asien: Starke Woche mit Nikkei-Plus von knapp 6%, Schlussverkauf am Freitag wegen US-Inflationssorgen. USA: Fokus auf Inflationsdaten, Arbeitsmarkt und Fed-Signale – diese Daten steuern Zinserwartungen, USD-Stärke und Gold-Bewegungen. Europa: Dichte Berichtssaison (Siemens, Mercedes-Benz, Deutsche Börse, Safran) liefert Input zu Margen, Investitionen und Guidance 2026. Grundtenor: Konstruktives Umfeld (US-Zinssenkungszyklus, robustes Gewinnwachstum), aber drei Risiken dominieren: KI-Overinvestment, geopolitische Fragmentierung, strukturell höhere Inflation.

Beratungsrelevanz:

  • ✓ Asien-Exposure: Nikkei-Rally zeigt: Japan profitiert von schwachem Yen, Unternehmensreformen und KI-Capex – für diversifizierte Portfolios interessant
  • ✓ Inflations-Hedging: US-Daten beeinflussen Fed-Pfad – bei hartnäckiger Inflation sind TIPS, Rohstoffe, Real Assets relevant
  • ✓ Europa-Earnings: Guidance 2026 der DAX-Konzerne gibt Hinweise auf Investitionszyklen, Margendruck, China-Exposure
  • ✓ Sektorrotation: Nach KI-Hype (Nvidia, Microsoft, ASML) drehen Investoren in Defensive (Gesundheit, Versorger) und Value (Energie, Finanzen)
  • ✓ Währungsrisiko: USD-Stärke bei hawkisher Fed belastet Euro-Portfolios mit US-Exposure – Hedging prüfen

Gesprächsleitfaden:

Einstieg:„Die Märkte hatten eine spannende Woche: Asien mit knapp 6% Plus beim Nikkei, aber Schlussverkauf wegen US-Inflationssorgen. Gleichzeitig läuft in Europa die Berichtssaison – und die Guidance für 2026 ist gemischt.”

Relevanzfrage:„Wie ist Ihr Portfolio aktuell auf Regionen verteilt? Haben Sie gezieltes Asien-Exposure – oder läuft das nur über globale Fonds, wo Asien untergewichtet ist?”

Handlung:„Lassen Sie uns Ihre Allokation auf drei Dimensionen prüfen: Regional (USA/Europa/Asien), sektoral (Tech/Defensive/Value) und Inflations-Hedging (TIPS, Rohstoffe, Real Assets). Der J.P. Morgan Report zeigt, dass Offices mit Inflations-Fokus 60% in Alternatives haben – doppelt so viel wie der Durchschnitt.”

Handlungsdringlichkeit: 🟢 Niedrig – Laufende Beobachtung, keine akuten Umschichtungen nötig, aber strategische Review in Q1 sinnvoll

💡 Drei Gedanken für die kommende Woche

  1. Erbschaftsteuer-Reform ist kein „Irgendwann”-Thema mehr. Verfassungsgericht, Wahlkampf und SPD-Vorstoß machen eine Verschärfung wahrscheinlich. Mandanten mit Unternehmensübergabe 2026/27 sollten jetzt Szenarien durchrechnen – nicht erst, wenn der Gesetzentwurf im Bundestag liegt.
  2. Family Offices investieren in KI-Narrative, aber nicht in KI-Exposure. 65% wollen KI-Investments, aber 50%+ haben null VC/Growth Equity. Das ist, als würde man „Energiewende” sagen und nur Öl-Aktien halten. Wer KI ernst meint, braucht strukturiertes Private-Markets-Exposure.
  3. Governance ist kein Soft-Thema, sondern Risikomanagement. Der J.P. Morgan Report zeigt: Unternehmerfamilien mit Operating Business haben 2x so oft interne Konflikte – aber auch 2x so oft formale Governance. Die Botschaft: Governance verhindert nicht nur Streit, sie schafft Vertrauen, Alignment und Kontinuität über Generationen.

Ihre Wochenendlektüre wurde kuratiert von IFFUN – dem Netzwerk für Finanz- und Nachfolgeplaner.Feedback, Themenvorschläge oder Fragen? Schreiben Sie uns: redaktion@iffun.de

Wochenendlektüre

Ähnliche Artikel

Web-Seminar über Investieren in Frankreich, April 2026.
Ferienimmobilien in Frankreich: Steuerfallen vermeiden und richtig strukturieren
Artikel lesen
Luxusyacht am Strand bei Sonnenuntergang
Wenn Vermögen strandet, strandet zuerst die Verantwortung
Artikel lesen
Seminar: Mietvertrag für Arztpraxis-Erfolg am 26. März
Der Mietvertrag als Erfolgsfaktor einer Arztpraxis
Artikel lesen

IFFUN UG Logo
IFFUN UG – Informationen für Finanz- und Nachfolgeplanung

Im Löhle 31,
73527 Schwäbisch Gmünd
Tel.: +497171 807 919 8
Fax: +497171 973 497 0
E-Mail: office@iffun.org


Jetzt registrieren
Leistungen
  • Web-Seminare
  • Web-Workshops
  • Wissensforen
  • IFFUN-Akademie
Nützliches
  • Aktuelle Termine
  • Blog
  • Häufige Fragen
  • Lexikon
  • Login
Wichtige Links
  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB
  • Widerrufsbelehrung

©2021 - 2026 – IFFUN UG – Informationen für Finanz- und Nachfolgeplanung